Reshi …. Hashimoto mit Vitalpilzen in Schach halten?

 

Reshi Vitalpilz

 

Der Reshi Pilz ist hier unter dem Namen „glänzender Lackporling“ bekannt und hat so unendlich viele positive Eigenschaften.

Ich persönlich habe ihn in Form von Pulver in meinem Morgentee konsumiert und konnte feststellen, dass ich im Allgemeinen fitter, leistungsfähiger und wacher war. Der Geschmack ist etwas erdig und vielleicht für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftig. Trotzdem lohnt es sich bestimmt, ihn einmal zu testen. Bitte informiert euch vorher genau bei eurem Arzt oder Therapeuten, ob ihr ihn einnehmen könnt und welche Dosierung und Verabreichungsform für euch die beste ist.

Der Reishi-Pilz wurde der „Pilz der Unsterblichkeit“ genannt. Er ist ein Mitglied der Polyporacae-Familie. In alten chinesisch medizinischen Texten taucht er als Immunregulator auf, mit beruhigender, schmerzlindernder Wirkung, die „das Blut tonisiert“. In der traditionellen chinesischen Medizin besteht die Hauptfunktion des Blutes darin, den Körper zu nähren, das Körpergewebe zu befeuchten und den Geist zu verankern. Wenn das Blut „mangelhaft“ ist, kann es keine physiologisch adäquate Nahrung bereitstellen, was sich in generalisierter Müdigkeit, Blässe, trockener Haut, Angst und mentaler Unruhe manifestiert.

Diese Symptome werden behandelt, indem das Blut „tonisiert“ wird (d.h. indem die Nährstoffkapazität des Bluts erhöht wird). Dies geschieht durch die Wirkstoffe des Vitalpilzes.

Der Vitalpilz wird in der TCM u.a. zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto eingesetzt, mit Erfolg. Er hat außerdem eine adaptogene Wirkung. D.h. er soll Stress reduzieren und den Körper wieder in Harmonie bringen. Er besitzt eine große Menge Triterpene, die die Histaminausschüttung, welche bei Stress erfolgt, kontrolliert. Anfänglich kann es zu Entgiftungssymptomen kommen, die sich häufig in Form von Kopfschmerzen äußern. Auch am Blutdruck kann man Veränderungen wahrnehmen, da dieser durch Reshi reguliert werden soll (meist blutdrucksend). Also bitte darauf achten, gerade Menschen, die dort Probleme haben. Immer ärztlich kontrollieren lassen. In den ersten 1-6 Wochen treten durch die ausgleichende Wirkung Schwankungen auf, die danach jedoch abklingen sollten.

 

Während Krankheiten wie Krebs und Virusinfektionen eine Zunahme der Immunfunktion erfordern können, erfordern allergische Reaktionen und Autoimmunerkrankungen eine Herabregulierung des Immunsystems. Der Reishi-Pilz ist ein echtes „amphoteres (auf beiderlei Art)“ Kraut, das das Immunsystem nach Bedarf regulieren oder herunterregulieren kann. Reishi-Pilze sind reich an immunmodulierenden Proteinen und steroidalen Saponinglykosiden, die die adrenale Hypothalamus-Hypophysen-Achsen-Rückkopplungsschleife beeinflussen, die Entzündungen reguliert. Es trägt zur Vermehrung weißer Blutkörperchen bei und Minderung des Autoimmunprozesses. Weiterhin sorgen die Triterpene dafür, dass die Leber generiert und entgiftet wird, so dass sich auch Blutfettwerte verbessern. Für uns Hashis ist dies ja sehr wichtig, da die Schilddrüssenhormone in der Leber verstoffwechselt werden.

Triterpene wirken allgemein auf unseren ganzen Körper entzündungshemmend. Es sind Lipide, aus denen sich Steroidhoromone bilden und auch das Cholesterin (Sterine). Aber sie sind auch in natürlicher Form in Pilzen als sekundäre Pflanzenstoffe enthalten wie hier bei unserem glänzenden Lackporling.

Eine weitere Eigenschaft ist, dass sie die Darmzellwände ordentlich durchputzen und aufräumen.  Doch es sollte immer eine moderate nach Vorschrift durchgeführte Anwendung erfolgen, da ein Zuviel wohl auch intakte Darmstrukturen zerstören kann, (was aber nicht 100% belegt ist). Also am besten immer nach Anweisunf einnehmen.

Außerdem sagt man dem Reshi Pilz eine ausgleichende Wirkung auf die Nervenzellen nach, was sich bei Schlaflosigkeit und Unruhe positiv auswirken kann.

 

Ich habe ihn 1 Jahr konsumiert und konnte keine negativen Auswirkungen feststellen, jedoch viele positive. Wer ihn einmal probieren möchte, sollte sich vorher bitte ausführlich  darüber informieren.

 

Zusammenfassend kann man die wichtigsten Wirkungen einmal festhalten:

 

  • Entzündungen aller Art
  • Autoimmunerkrankungen
  • Hauterkrankungen, Allergische Erkrankungen
  • Virusinfektionen
  • Krebserkrankungen
  • Lebererkankungen
  • zu hohen Cholesterinwerten
  • Ruhelosigkeit/Schlaflosigkeit
  • mentale Abgeschlagenheit
  • u.v.m.

 

 

Herzensgrüße, Nancy

 

 

 

 

 

 Quelle: Halpern, G.M.: „Healing Mushrooms. Effective Treatments for today’s illnesses“; Square One Publishers, 2007 

 

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