Schiebe dein Leben nicht auf, werde deiner Endlichkeit bewusst …

Folge #008

In meiner heutigen Podcastfolge gehe ich mal ganz vom Thema Hashimoto-Erkrankung weg. Obwohl, ich bin ja ein Hashi und mein Podcast dreht sich um mein Leben, meine Geschichte, meine Erfahrungen und dazu gehört die Vergangenheit sowie auch die Gegenwart, klar besonders die Gegenwart im „Hier und Jetzt“.

Und gerade das „Hier und Jetzt“ hat mich zum Nachfühlen, Handeln, Reflektieren gebracht.

Am Montag habe ich einen geliebten Menschen verloren. Dies und wahrscheinlich die Energie der Portaltage haben mich einmal mehr dazu gebracht, in die Stille zu gehen, zu reflektieren, was ist das Gefühl meines Lebens, Sinn des Lebens, wobei ich die Redewendung „Gefühl meines Lebens“ ausdruckspassender finde. Das Leben sollte ein Gefühl werden, das Gefühl zu leben, zu lieben, in jedem Moment in voller Engergie und Dynamik. Und mir wurde bewusst, dass die Endlichkeit dieser Dynamik Teil davon ist. Alles hier auf Erden ist begrenzt und wir verschieben soviele Dinge und Träume auf irgendwann, bis aus diesem irgendwann eben das „Nie“ wird, was wir am Ende unseres Lebens bereuen werden.


Der Tod ist Teil des Lebens und sollte genauso anerkannt werden wie das Leben selbst. Es ist ein immer wiederkehrender Kreislauf. Und viele von uns lehnen ihn ab, ignorieren, also wird doch gleichzeitig auch das Leben, quasi der Teil des Todes, ignoriert. Kein Wunder, dass wir nicht vollständig sein  können. Keiner gibt uns die Sicherheit, dass danach irgendetwas ist, und wenn, was würde es ändern? Vielleicht würden noch mehr Ängste entstehen. Unsicherheit macht uns Angst, aber was wäre, wenn die Sicherheit ist, dass nichts auf uns wartet? Wäre die Angst noch größer? Alles ist richtig so wie es ist. Aus all dem wurde mir wieder bewusst, dass wir nichts verschieben sollten, vor allem nicht uns.

Ich erzähle über meine Ängste und Zweifel, darüber wie ich meine Ausbildung zur Heilpraktikerin nicht anzufangen wagte, da ich den „sicheren Job“ nicht aufgeben wollte/konnte und meine Krankheit mich ja eh daran hindern wird, zu lernen. Ich konnte kaum arbeiten, wie sollte ich noch eine Schule und Wochenendseminare absolvieren?

Aber was ist, wenn genau dies der Schlüssel ist? Einfach loszulaufen, die Angst bei der Hand zu nehmen, sie zu würdigen, sich zu bedanken für ihre treuen Dienste, auch sie zu intregrieren. Zu erkennen, dass gerade Todesereignisse vielleicht in unserem Leben sind, um uns wieder wachzurütteln, zu schauen, zu reflektieren, was tun wir in unserem Leben, was sollten wir lassen und was sollten wir nun endlich antreten.

Alles, was mir in den letzten Tagen durch den Kopf gegangen ist, habe ich hier einmal mit dir geteilt. Vieleicht hast du ähnliche Gedanken oder gar ganz andere. Ich freue mich, wenn wir sie gemeinsam teilen würden.

Ich wünsche Dir viel Spass beim Zuhören und freue mich, wenn Du mich auch auf instragram @nancy.kramp_coaching besuchst oder auf meiner website unter: egoklang.de. 

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let´s rock the hashipodcast,
Namasté, Deine Vego

 

 

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