Winter-Wunder-Land – Erkenne dein göttliches Licht

Winter …

Winter mögen die meisten Leute in der heutigen Zeit gar nicht mehr.  Es ist viel zu früh dunkel, es ist kalt, matschig, unangenehm und man will am liebsten gar nicht mehr vor die Tür gehen. Schlechte Laune macht sich breit.

Ist das so?

Ich denke, je mehr wir uns vergesellschaften und im Wahn der ständigen Hektik und des Alltagstrubels stecken bleiben, werden wir die Botschaften nicht erkennen, die uns diese schöne Jahreszeit mitteilen möchte. Auch hier gilt es wieder.

Zurück zur Natur, denn wir sind Teil der Natur.

Ich erzähle Dir heute ein wenig, wie ich über den Winter denke, was  mich fasziniert und warum ich ihn, gleich nach dem Herbst, zu meiner zweitliebsten Jahreszeit auserkohren habe. Natürlich alles auf rein intuitiv und spiritueller Ebene, denn nur so können wir die Verbindung aufbauen, zu allen und allem Energetischen hier und jetzt auf dieser Erde und im Universum, wenn ihr mich fragt.


Ich bin verliebt in den Winter, von Beginn an.

Seit meiner Kindheit liebe ich Schnee, die Wintersonne, die reine klare Luft, das Einmurmeln, aber auch den winterlichen Spaziergang, dass Tollen und Schneemannbauen.

Wintersonnenwende

Diesen Begriff haben sicher einige von euch schon gehört. Er bezeichnet den kürzesten Tag des Jahres. Die Sonne hat hier ihren tiefsten Stand erreicht. Dieses Jahr ist es der 21.12.2017. Heutzutage fiebern die Menschen diesem Tag entgegen, nicht weil er eine spirituelle Bedeutung hat, sondern weil ab da an eben die Tage wieder länger werden, es „wieder besser wird“. Aber ich frage mich war es denn schlecht oder muss es das sein?

Früher, besonders in Großbritanien, wurde genau an diesem Tag das Weihnachtsfest zelebriert. Hier wurde nach heidnischem Brauch die Rückkehr der Sonne gefeiert und gehuldigt, war sie doch Lebenselexir und stand für Energie und somit das innere Feuer zu entfachen, das Licht der Göttlichkeit. So haben alte Bräuche und Rituale eine feste Bindung zum Kosmos hergestellt. Der Schleier zwischen den Welten ist nun gefallen und wir können die direkte Verbindung aufnehmen.


Auch ich, und das schon als Kind, habe diese Energien immer wahrgenommen. Für mich ist es kein alter Zauber, sondern das Leben in ihrer reinsten und ursprünglichsten Form.

In meinem Herbstblogpost erzählte ich von Insichkehren und die Wahrheit erkennen, neu ordnen, alte Muster und Blockaden aufdecken. Der Herbst stimmt uns ein, darauf, dass wir unsere alten Glaubenssätze ablegen und uns unserer inneren Bestimmung, unserer göttlichen Essenz bewusst werden. Danach folt die Zeit der Wiedergeburt – der Winter. Für mich hat der Winter die Bedeutung absoluter Klarheit und Reinheit. Nachdem alles alte und nicht mehr passende abgelegt worden ist, quasi wie bei einer Schlange die alte Haut abgestreift wurde, fällt der Schleier und wir erkennen unseren Weg deutlicher als je zuvor. Schon abbildlich in der Natur der weiße, reine Schnee und die klare Luft, die sternenklaren Nächte, alles klar und deutlich, rein und unschuldig. Wir können wieder Atmen, tiefe große Atemzüge voller reiner Lebensenergie. Wer hat das noch nicht erlebt. An einem Wintertag, draußen, ein tiefer Atemzug und du spürst förmlich wie deine Lungen wachsen, sich füllen, weit und energetisch.

Genau dies gilt es zu erkennen, bei sich zu bleiben, nicht der Hektik des Alltags zu verfallen.


Die Botschaften der Natur sind deutlich.

Die Tage werden kürzer, dunkler, grauer.  Wir sollen nicht ins Außen gehen, kehre in dich. Zieh dich zurück, wie die Tiere, auch diese halten nun in sich gekehrt ihren Winterschlaf, die Zeit läuft langsamer. Warum haben wir soviel vereiste und verschneite Straßen, auf denen kein Durchkommen mehr ist? Vielleicht sollten wir einfach bleiben, nicht davonlaufen, bei uns bleiben. Nicht verreisen. Genau nach der Natur leben.

Wenn wir dies zulassen und nicht wider der Natur handeln, werden unsere Augen nach innen gerichtet, wir zu unserem göttlichen Kern, dem inneren Licht geführt werden und somit zu neuer Schöpferkraft gelangen, was  uns auf das kommende Jahr einstimmt und stärkt.

 

Schwingt im natürlichen Rhythmus

Mitzuschwingen bedeutet in die Stille zu gehen, bei sich anzukommen, nach Innen zu blicken, denn in jedem von uns liegt dieses innere Licht und genau dies macht für mich das Winterwunderland zu einem Wunder.

Wir, jeder einzelne Mensch, sind ein Wunder, es gilt sich jedes Jahr aufs Neue daran zu erinnern und dieses Gefühl bei sich zu tragen, den Zauber des Winters, des Lichts, der Göttlichkeit.

Alles Liebe, Namasté, deine Vego

 

 

 

1 Comment

  • Liebe Vego,
    das habe ich ja gestern schon geschrieben: den Winter als innere Einkehr zu sehen und die vereisten Straßen,die teils kein „weglaufen“ möglich machen….so habe ich den Winter noch nie betrachtet und ich danke dir für diesen Anstoss und das Umdenken.
    Das lässt in mir einfach einiges leichter werden…
    LG und fühl dich umarmt.
    Ines

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