Ego vs. Intuition

 

Wieviele von  uns kennen das, haben eine Vision, ein Vorhaben. Nun heißt es, die Sache endlich einmal in die Tat umzusetzen. Nur wie?

Jetzt passiert, was den meisten in unserer Gesellschaft heutzutage passiert. Unser Verstand schaltet sich ein, erzählt uns mit den tollsten Ausschmückungen wie eine Sache denn zum Scheitern verurteilt ist. Zur Seite steht ihm natürlich die Angst, welche uns letztendlich gänzlich von unseren Träumen trennt. Das sind Glaubensmuster, die wir erlernt, von unseren Eltern übernommen haben, die uns geprägt haben.

Wachse über deinen Verstand hinaus …

Dann gibt es aber diese Momente, in denen alles scheinbar wie durch Zauberhand gelingt. Tage, an denen wir fühlen, yeah – genau das ist es – ich kann alles schaffen, ich kann alles erreichen, was ich will. In diesen Momenten sind wir meist nicht kopflastig und verlieren somit unseren Kontrollzwang. Wir kommen ganz einfach ins Fließen, ins Sein – folgen unserer inneren Führung,  unserer Intuition. Der Verstand hat Pause.

Du folgst automatisch deiner inneren Stimme. Das ist die Verbindung zu unserer Schöpferkraft, die in jedem von uns wohnt. Sie gibt uns Kraft, Inspiration und den Mut, unsere Visionen zu leben, auszuführen. Dies ist der Punkt, an dem wir uns bewusst werden sollten, dass wir mehr sind, als unser Verstand. Diese Stimme, die uns führt, wir aber allzuoft verdrängen – wir wollen einfach nicht Hinhören. Wer kennt es nicht, wir fangen an zu kränkeln, unser Körper braucht Ruhe, Erholung – aber wir nehmen es nicht wahr, verdrängen – müssen immer bereit sein – immer auf der Matte stehen, dürfen nicht krank werden. Je mehr wir diese innere Stimme ignorieren, desto größer wird diese in uns wachsen und sich ein Auslassventil suchen.

Die heutige Menschehit wird überrollt von psychischen Erkrankungen, Burnout, Depressionen, etc.


Indem wir begreifen, dass der Verstand uns als Werkzeug dient und nicht mehr, werden wir tief zu unserem Selbst zurückfinden. Er ist ein wichtiger Ratgeber, hilft uns keine giftigen Dinge zu essen, nicht von einem hohen Turm zu springen usw. Allein hierfür ist der Verstand wunderbar geeignet, er ist ein treuer Begleiter, den wir bewusst einsetzen können. Er bewertet, analysiert, ordnet, kann Informationen abrufen, kombinieren, schlussfolgern und verknüpfen. Das ist wichtig. Nur er ist nicht unser Schöpfer, nicht unsere höchste Instanz. Er ist lediglich Werkzeug!

Schaut euch einmal an, wieviel Müll wir eigentlich so den Tag über denken? Habt ihr euch das schon einmal wirklich veranschaulicht? Es ist ein Geschnatter und Geplapper, was man kaum noch kontrollieren kann. Es macht einen irre, hat man das Gefühl.

Hier gilt es abermals sich bewusst zu werden, den Verstand einmal mehr in den Urlaub zu senden, in die Stille zu gehen und einen Weg zu seinem Inneren zu finden. Ich praktiziere dies gern durch Yin Yoga. Eine sanfte Ausführung des Yogas, in der du ganz ins Hingeben kommst, keine schnellen Bewegungen einfach ein Schmelzen immer mehr zu dir selbst.

Folge einfach deinem Atem, atme tief bewusst und konzentriere dich nur darauf, lass alle Gedanken vorbeifliegen. Komme ins Nichtstun. Du musst nicht immer beschäftigt sein.

Hören wir auf so viel zu denken!

Unsere Seele versucht immer, uns unserem tiefen Bewusstsein näher zu bringen. Sie gibt uns diese Impulse. Verstopfen wir unsere Schwingungskanäle nicht mit unnützen Gedanken und irrsinnigen Glaubenssätzen und Mainstream.

Die Wahrheit liegt immer in uns, unser Selbst wird immer einen Weg zu uns finden, wenn wir ihm den Weg nicht versperren und ihm Raum geben einfach zu sein!

Ich kann an dieser Stelle ein tolles Buch empfehlen: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle.

„Der Verstand an sich ist nicht gestört. Er ist ein wunderbares Werkzeug. Die Störung beginnt, wenn du dein Selbst in ihm suchst und ihn fälschlicherweise für das hälst, was du bist. Dann wird er zum Ego-Verstand und übernimmt die Macht über dein ganzes Leben.“

Namasté, eure Vego

 

 

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