every year i fall in love with fall …

 

 Herbst – Rückkehr nach innen!

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Ich  liebe den Herbst …

Für mich trägt er den größten Zauber in sich, lässt Wunder geschehen, so gewaltig und machtvoll und ist doch ruhig und besonnen. Gerade in dieser Ruhe und im Ruhefinden erlernen wir die Stärke, die in uns liegt.

Es ist, eine Zeit

  • des Wandels,
  • des Loslassens,
  • des Auf- und Ausatmens
  • des Insichkehrens
  • des Achtsamwerdens
  • der Klarheit
  • der Bewusstheit
  • der Wahrheitsfindung und daher auch
  • der Selbstfindung,

wenn  man denn offen ist, offen der Dinge, die geschehen – im Herbst, seine Seele öffnet, sich von der Natur leiten lässt.

 

Wirf unnötigen Ballast ab …

Nebelschwaden breiten sich aus, die Blätter schimmern in den schönsten Farben. Vor allem die Farbe „Rot“ ist vordergründig und so scheint alles harmonisch und im Einklang. Rot – die Farbe der Liebe, so steht Herbst für mich ebenso für die Liebe wie für die Selbstliebe! Liebe zur Natur, allen Wesen, Mitmenschen und vor allem für mich selbst.

Die Natur ist bereit in sich zu gehen, nach innen zu sehen und jetzt den unnötigen Ballast abzuwerfen, was man schön an den Blättern und Früchten der Bäume erkennen kann. Es ist eine liebevolle Art loszulassen, was sich genau in den Farben wiederspiegelt. Einfach wundervoll. ?



Wir können soviel lernen, sind wir doch Teil der Natur – wir gehören dazu. Die Tierwelt macht es uns vor. Ich finde den Sommer immer so hektisch, man ist viel im Machen und Tun. Mag es sein, dass es eine energiereiche Jahreszeit ist, durch die Kraft der Sonne und die Wärme, aber für mich ist sie immer auszehrend und zu schnelllebig, zuviel Hektik. Sobald die Nächte kühler werden und ich des Morgens meinen eigenen Atem vor Augen sehe, weiß ich, es ist meine Zeit gekommen, mich vom Trubel zu lösen. 

Es beginnt die Zeit in die Stille zu gehen …

Atmen, einfach atmen, tief und kraftvoll bis in die kleinste Zelle. 

Wir sehen nach innen, reflektieren welche Muster wir nun ablegen können. Ich bin dankbar zu erkennen, welche Muster in mir liegen und honoriere sie ganz bewusst, waren sie ja Teil von  mir und haben sie mich bis hierher begleitet. Nun ist es an der Zeit sie abzustreifen.

Ich gehe dabei sehr gern raus in den Wald. Suche mir ein lauschiges Plätzchen und schließe die Augen. Ich nehme wahr.

Wer oder was behindert dich? …

Ich frage mein inneres „Ich“ was steht mir im Weg, was behindert mich!?
Welcher Gedanke und vor allem auch welche Personen?Das spielt eine sehr wichtige Rolle. Meist merken wir gar nicht, wie sehr Personen uns unsere Energie aussaugen können. Uns in ihr Drama verwickeln und wir es zu unserem eigenen Drama mit übernehmen.



Ich habe vor ein paar Wochen ungefähr damit begonnen und mich rigoros getrennt. Das ist ein richtiges Ausmisten, wie wenn du deinen Kleiderschrank mal wieder aussortierst. Kennst du das Gefühl? Es ist dermaßen erleichternd. Ich habe dabei 4 Personen quasi als sogenannte „Energievampire“ geoutet und kurzen Prozess gemacht. Habe mich bewusst entschieden, loszulassen, den Kontakt abgebrochen. Auch mit einer langjährigen Freundin, die aber nunmehr nur noch am Energieabzapfen war, oder quasi – ich habe es zugelassen.

Ich bereue es nicht. Früher empfand ich Schmerz oder war es Schuld, ein schlechtes Gewissen? Ich weiß es nicht. Aber ich definiere mich  nicht mehr über andere oder an der Anzahl von Freunden oder Bekannten. Ich muss nicht mit Menschen befreundet bleiben, nur weil es immer so war.

Wir verändern uns, wir gehen ein Stück gemeinsam und dann trennen sich Wege wieder. Entwicklung kann in so unterschiedliche Richtungen verlaufen und das ist ok. Jeder geht seinen Weg und ich habe so viele neue liebe Seelen in mein Herz geschlossen, dass es Zeit war, die anderen loszulassen.

Ich fühle mich leichter, mehr ich selbst.

Der Herbst ist dafür ein guter Lehrer und ich weiß nun, dass er mich meine eigene Wahrheit erkennen lehrt. Probiert es aus, lasst die Blätter fallen.

Namasté, Vego

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