magischer Lavendel …

 

Magischer Lavendel – Reinigung für die Seele

 

Das mir wohl am liebsten wachsende Kraut, welches ich täglich im Einsatz habe als ätherisches Öl, ist wohl der  Lavendel.

Die einen mögen ihn, die anderen eben nicht. Doch wer kann so einer Pflanze widerstehen? Man könnte ihn mit einem Satz beschreiben:

„In der Ruhe liegt die Kraft“.

 

Der Duft des Lavendels lässt uns eintauchen in eine andere Welt, in die Welt der Seele und der tiefsten Entspannung.

Thematik:

Wer den Lavendel fühlt, empfängt Reinigung, Klarheit, gelassene Konzentration sowie Abgrenzung.

Es ist eine Art „Reinwaschen“ der Seele, denn der Name leitet sich ab vom Latainischen: lavare (waschen).

Der Duft bringt Ruhe, stärkt die Nerven und ordnet einen zuvor inneren Sturm. Alles wirkt gelasssener und eben klarer.

Er ist Ersthelfer bei Melancholie und leichten Depressionen sowie überaktiven Phasen, in denen wir nicht still werden wollen, Schlafstörungen haben. Zugegeben nicht jede Schlafstörung lässt sich einfach mit Lavendel beheben, wenn die Ursache schwerwiegender Natur ist, doch das Gedanken- und Gefühlskarussell können hier einmal kurz zum Stillstand gebracht werden. Ein außergewönliches Gewächs.

Wenn wir wieder einmal zuviel Visionen haben, nicht wissen, worauf wir unseren Fokus richten sollen, dann ist Lavendel genau das richtige Zauberkraut, Wunderkraut.

Ich kann gar nicht genug schwärmen.


Inhaltsstoffe:

  • ätherische Öle,
  • Gerbstoffe,
  • Cumarinderivate (Cumarinderivate wirken dem Vitamin K entgegen und schränken dadurch die Bildung verschiedener  Faktoren der Blutgerinnung ein, die auf Vitamin K angewiesen sind, wird synthetisch für die Blutgerinnungsmedikation hergestellt.)

 

Heilwirkung:

  • beruhigend bei Unruhezuständen verbunden mit Magenschwäche,
  • Depressionen
  • einschlaffördernd bei leichten Schlafstörungen
  • entzündungswidrig
  • antibakteriell, fördert die Wundheilung (als Öl und Tinktur/Insektenstiche)
  • krampflösend
  • schmerzstillend bei Mirgräneanfällen
  • fungizid (bekämpft als Öl und Tinktur Bakterien und Pilze)
  • Haarausfall

 

HASHIMOTO:

Sie ist die absolute Seelenpflanze und tut einfach nur unheimlich gut. Sind wir von Reizen überflutet mit all den Symptomen und unserem eigenen inneren Chaos kann – wie schon oben erwähnt – kann Lavendel unsere Kompassnadel werden,

  • uns zentrieren,
  • Klarheit bringen und
  • unsere Seele aufatmen lassen.

Gerade dieser seelische Aspekt steht bei Hashimoto doch im Vordergrund. Unser Sprachrohr der Seele, die Schilddrüse. Also was könnte es für ein besseres Kraut geben als den Lavendel?

 

Sich ordnen, sich finden, sich einmal vollständig „rein waschen“. Ein unbeschriebenes weißes Blatt, welches darauf wartet endlich die Geschichte seines Selbst zu schreiben.

Natürlich haben wir Hashis ab und an auch mit Schlafstörungen zu tun, daher ist es ein idealer Helfer.

 

Meine Tipps für die Anwendung:

Auf meinem Nachttisch steht IMMER ein Fläschchen ätherisches Lavendelöl.

Für den Schlaf:

Jeden Abend vor dem Schlafengehen nehme ich 2-3 Tropfen in meine Handflächen, verreibe es und beginne dann von meinen Füßen, den Fußsohlen, es dort einzumassieren, wandere weiter nach oben, auf meine Schilddrüse, an meine Schläfen und meine Ohren und den Nacken. Dann umarme ich mich noch einmal streichelnd mit dem Öl und zu guter letzt auf den Bauch und schon bin ich eingetaucht in den Frieden des Lavendels. Und außerdem ist es eine liebevolle Berührung des Körpers. Was kann es Wohltuenderes geben, als diese liebevolle Umarmung.

Ich sag`s euch, seitdem ich dieses Ritual immer vollziehe, wache ich nicht mehr auf und schlafe seelenruhig.


Räuchern:

Ich liebe es Lavendel zu räuchern.

Er bringt soviel Erdung und Gelassenheit in ein Haus und dies überträgt sich auf uns Menschen, die darin leben.

Das Räuchern des Lavendels hilft,

  • neue Ideen zu empfangen,
  • neue Wege zu wählen,
  • den ersten Schritt zu gehen und für Inspiration und Visionen offen zu sein.

 

FRAUENSACHE:

Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber ich habe schon ein- zweimal mit Harnwegsinfekten/Scheidenentzündungen zu tun gehabt und ehrlich, Lavendel ist hier die heiligste, göttlichste aller Pflanzen.

Sie hilft  und das ziemlich schnell.

Solltest du wieder einmal ein Brennen spüren dann empfehle ich dir folgende Anwendung:

  • 1 TL Bio Naturjoghurt
  • 10 Tropfen reines ätherisches Lavendelöl
  • (alternativ zusätzlich 3-8 Tropfen Teebaumöl)

mischen und entweder in die Scheide einführen und eine Slipeinlage davor packen oder einen Tampon damit tränken und ihn über Nacht oder tagsüber einführen.

Auch habe ich bei leichtem Brennen einfach das Lavendelöl mit etwas Kokosöl vermischt und auf eine Slipeinlage gebracht.

Anfangs dachte ich auch, oh man das brennt noch mehr, kurzzeitig ja, aber nicht wie erwartet, dass es weh tut, sondern man merkt, wie es arbeteit und dann dein ganzer Körper – alles entspannt sich zutiefst. Ich finde das Gefühl einfach unbeschreiblich und ihr wisst es bestimmt,  wie es ist, wenn alles brennt und man kaum sitzen kann.

Es wirkt Wunder.


Alternativ kann man dies auch kurmäßig anwenden, dort verwendet man aber folgende Rezeptur:

  • 2 TL Bio Naturjoghurt
  • 8-10 Tropfen (Kapuzinerkresse von Ceres als Urtinktur)
  • 2-3 Tropfen Lavendelöl

Einmal durchmixen und mit Einmalspritzen über Nacht einführen. Dies bewährt sich auch nach einer schulmedizinischen Pilzkur mit einer 7-10 tägigen Anwendung.

 

Ich hoffe euch lieben Naturweibern hier einen Impuls gegeben zu haben, den ihr bald auch selbst einmal anwenden könnt. Berichtet mir gern über eure Erfahrungen. Ich freue mich darauf.

 

Herzensgrüße, Nancy

 

 

 

 

 

 

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